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Die vier Schritte | empathie-training.net

Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg

Die Wirklichkeit muß erst ganz ihrer alten Ordnung beraubt werden, damit die Ideologien nicht vorherrschen, sondern Beobachtung zur Quelle wird.

Hans Eckart Wenzel

Wenn ein Moment neu werden soll, unvoreingenommen, damit ihm etwas neues folgen kann, etwas anderes als das was wir schon kennen, dann starten wir am besten mit der konkreten Beobachtung- die fünf W: wer hat wann, wo, was, wie gesagt und/oder getan?

Aus dem, was wir ales schon zu wissen glauben, in eine neue Betrachtungsweise zu gelangen, ist schon eine Übungseinheit für sich. Es kann eine Weile dauern, bis es Dir gelingt, auch nur zu merken, daß Du schon aufgrund deiner Interpretation und nicht aufgrund dessen, was Du als tatsächlich passiert wahrgenommen hast, agierst. Aber wenn Du das durchhältst (ggf mit Unterstützung lernst- wir hängen an unseren Bewertungen, sie dienen uns), dann lohnt es sich. Das Leben wird ruhiger und weniger (negativ) vorhersehbar

Unglücksfälle soll man bedauern, wenn dem Betroffenen damit geholfen wird – wenn aber nicht, so geh an deine Arbeit, und das Übel wird sich lindern.

Ralph Waldo Emerson

Wenn ich bei der reinen Beobachtung angekommen bin, kann ich (gut) auch das reine Gefühl wahrnehmen- Angst, Wut, Trauer, Freude, Ekel, Scham- sind einige als universell angesehene Gefühle. Das Gefühl weist mich auf etwas hin, das mit mir zu tun hat. Ein Bedürfnis. Wenn wir beim Wasser bleiben: ruhiges Wasser ist wie ein zartes Gefühl, es zieht ganz zart am Bedürfnis, ein leises Ziehen im Bauch oder Kopf z.B. der Vorbote von starkem Hunger, Durst, oder Sehnsucht nach Bestätigung. Oder eben leicht und angenehm gesättigt, Durst gestillt, bestätigt worden sein ohne in großen inneren Aufruhr zu geraten.

Ist das Wasser sehr unruhig, ist der Hnuger sehr groß oder die Bestätigung war so notwendig daß sie Euphorie erzeugt.

Aber: es geht vorüber. Immer.

Bei dem Zitat oben ist aus meiner Sicht die Krux, daß wir erst lernen müssen, ob es hilft oder nicht, wenn wir bedauern.

Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht.

 

Marshall B. Rosenberg

Alle Menschen haben die gleichen Bedürfnisse, sie sind aber nicht zu jedem Zeitpunkt gleichermaßen lebendig. erst habe ich Hunger, dann bin ich satt und will schlafen oder mich bewegen. Erst will ich allein sein, dann möchte ich andere treffen. Mal möchte ich empathische Gespräche, Verbindung fürs Herz, mal möchte ich diskutieren und die Brillianz meines Geistes spüren, mal kreativ schaffen, mal entspannt empfangen (das muß sich natürlich nicht ausschließen, ich kann auch empfangen und das Empfangene durch mich durchfließen lassen)…

Auf der Bedürfnisebene sind wir alle gleich, wie wir ganz genau dafür sorgen, daß Bedürfnisse genährt werden, macht u.a. unsere Verschiedenheit aus: Manche mögen Reis, andere Kartoffeln, manche fahren Rad, andere Auto, Manche tragen Pelze (und leben hinterm Polarkreis)  manche tragen Pelze und leben in Frankfurt…

Wenn wir erkennen, daß wir zur Beachtung dessen was wir brauchen, verschiedene Möglichkeiten haben, könnte unsere Freiheit schwindelerregend aufregend sein:)

 

Es steht uns immer frei, entsprechend jener Zukunft zu handeln, die wir uns schaffen wollen.

Heinz von Foerster

Wenn ich klar habe, um welches Bedürfnis es geht, kann ich ins Handeln kommen. Welches Vorgehen könnte geeignet sein, um mein Bedürfnis zu nähren? oder wer hat zur Erfüllung von selbigem beigetragen so daß ich mich bedanken kann?

Ein nächster konkreter Schritte, der mit Ja oder nein beantwortet werden kann. Dann sehen wir weiter.

Stell es Dir nicht so leicht vor. Wenn wir das Modell anwenden wollen, müssen viele von uns gravierend umlernen. Wenn Du denkst, es ist ganz leicht, verlierst du schnell den Mut.

Im Beispielgespräch kannst du nachlesen, wie GfK klingen kann, wenn ich mich nicht mehr um die vier Schritte schere, sondern aus Mitgefühl heraus spreche.